Deftige Grünkohlwochen

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So gesund ist Grünkohl

SO GESUND IST GRÜNKOHL

 

Grünkohl ist vor allem in Norddeutschland ein traditionelles Winteressen. Grünkohl mit „Pinkel“, Kohlwurst, Bregenwurst oder Kassler und dazu karamellisierte Kartoffeln oder Bratkartoffeln kennt hier fast jeder. Aber wusstest du, dass Grünkohl in anderen Ländern ein echt gesundes Trendgemüse ist?

IN ANDEREN LÄNDERN EIN TRENDGEMÜSE

In Australien, den USA und Großbritannien ist das Gemüsefach vom Grünkohl in Supermärkten regelmäßig ausverkauft und viele bauen sich den sogenannten „Kale“ schon im Garten an.

Der Hype ist entstanden, weil Grünkohl super gesund ist, wenig Kalorien hat und auch geschmacklich einiges zu bieten hat.

Die Zubereitung von gesunden Grünkohlgerichten unterscheidet sich dabei natürlich von der deutschen Variante mit fettiger Wurst und Kartoffeln. Im Gegensatz dazu bleibt der Grünkohl in den Trendrezepten nämlich roh oder wird nur kurz blanchiert oder gebraten.

Dadurch kann man das grüne Gemüse vielseitig verwenden, beispielsweise roh als Salat, im Smoothie oder als Saft, als Pesto, als Beilage oder sogar für knusprige Chips! Leckere Inspiration für Gerichte mit Grünkohl findest du weiter unten im Beitrag.

 

DESHALB IST GRÜNKOHL SO GESUND

Roh und schonend zubereitet bleiben die gesunden Inhaltsstoffe des Grünkohls größtenteils erhalten. Und an gesunden Inhaltsstoffen hat Grünkohl so einige vorzuweisen:

  • zahlreiche Aminosäuren
  • Ballaststoffe
  • Mineralstoffe
  • sekundäre Pflanzenstoffe
  • Antioxidantien
  • Vitamin B, C, E und K
  • Kalium, Kalzium, Magnesium und Natrium
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Eisen
  • Eiweiß

Damit ist der Grünkohl der Vitamin B und C reichste Kohl überhaupt! Aufgrund seines Eisen- und Eiweißgehalts ist er eine beliebte Alternative zu Fleisch – perfekt für Veganer und Vegetarier, oder alle die auf ihren Fleischkonsum achten.

 


Der Grünkohl in Niedersachsen

Mehr als 20.000 Hektar werden in Niedersachsen für den Gemüseanbau genutzt. Auf 455 Hektar davon wächst Heimatgefühl, Tradition und auch ein wenig „Spleen“ mit, schreibt der Landvolk-Pressedienst. Grünkohl hat für die Niedersachsen eine ganz besondere Bedeutung, die sich auch nicht änderte, als das herzhafte Gemüse zu Smoothies zerschreddert oder Einzug in den Wok gehalten hat. Dem Grünkohl zu Ehren werden Wanderungen abgehalten, Könige und Königinnen gekrönt und ganz Gaststätten nebst Festgesellschaften in sanften Kohlduft gehüllt. Bereits bei der Zubereitung trifft der Grünkohl, regional auch Braunkohl bezeichnet, auf deftige Beilagen. Im Topf, je größer desto besser, tauschen Kasseler und Bauchfleisch über Stunden Raucharoma gegen Kohlaroma, damit auf dem Teller alles perfekt harmoniert. Goldgelbe Kartoffeln vom niedersächsischen Acker, in manchen Regionen auf jeden Fall auch Bregenwürste, geräuchert oder ungeräuchert, vollenden das Menü, ein „Klarer“ hilft bei der Verdauung.